Hast du dich jemals gefragt, wie es wäre, sich mit einer Person aus der Vergangenheit zu unterhalten?
Michael Szivatz hat diese Neugier in die Realität umgesetzt, indem er einen 3D-gedruckten Kopf von Joseph Haydn, einem der bekanntesten Komponisten der Klassik, erschaffen hat. Doch dies ist nicht einfach nur eine Replik – es handelt sich um ein interaktives, KI-gestütztes Artefakt, das es ermöglicht, mit dem Maestro selbst ins Gespräch zu kommen.
Michael nutzte 3D-Drucktechnologie, um ein physisches Abbild Haydns zu konstruieren, wobei er sich an historischen Porträts orientierte, um die Details möglichst genau zu treffen. Durch die Integration von KI konnte der Kopf in Konversation treten und dabei auf ein breites Spektrum an Informationen über Haydns Leben, seine Musik und die Epoche, in der er lebte, zurückgreifen.
Dieser KI-unterstützte Kopf ist nicht nur eine Neuheit. Er ist ein pädagogisches Werkzeug, ein Gesprächsanstoß und eine Möglichkeit, Geschichte greifbarer zu machen. Nutzer:innen können Fragen zu Haydns Kompositionen stellen, mehr über die Kultur des 18. Jahrhunderts erfahren oder sogar die „Meinungen“ des Komponisten zu modernen Entwicklungen in der Musik hören.
Michaels Projekt ist ein unkomplizierter, aber innovativer Weg, historische Persönlichkeiten und ihre Wirkung zu erforschen. Es richtet sich an alle, die sich für klassische Musik, Geschichte oder Technologie interessieren. Das Projekt zeigt, wie moderne Technik neue Perspektiven auf die Vergangenheit eröffnen kann, indem sie sie spannender und interaktiver gestaltet.
Für alle, die sich für die Schnittstelle von Vergangenheit und Gegenwart, Technologie und Geschichte interessieren, bietet Michaels 3D-gedruckter Haydn-Kopf ein bescheidenes, aber faszinierendes Fenster in das, wie Gespräche mit der Vergangenheit aussehen könnten.